Wo sollte ich veröffentlichen, wo besser nicht?

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Zu jedem Fachgebiet gibt es unzählige wissenschaftliche Journals, in denen Du veröffentlichen kannst. Gerade wenn Du noch nie vorher veröffentlichst hast, ergeben sich nahezu unendlich viele Fragen zum Veröffentlichen. Neben der formalen wissenschaftlichen Ausgestaltung deines Artikels, der Präszision der Formulierungen und anderen qualitativen Fragen zum Artikel selbst, stellt sich auch immer die Frage danach wo Du denn deinen Artikel am Ende wirklich veröffentlichen solltest.
Publizieren ist für jeden Doktoranten zum normalen wissenschaftlichen Standard geworden. Man muss publizieren, um überhaupt eine Chance zu haben, als Wissenschaftler jemals ernst genommen zu werden. Dabei gilt, je mehr qualitativ hochwertige Artikel ein Wissenschaftler veröffentlicht hat, um so höher ist sein Ansehen in der wissenschaftlichen Community.
Es verwundert also kaum, dass jeder Doktorant bereits im Rahmen seiner Promotion angehalten wird, die ersten Artikel zu veröffentlichen.

Jeder der bereits einmal auf einer wissenschaftlichen Konferenz einen Artikel vorgestellt hat oder bereits einmal in einem Journal veröffentlich hat, bekommt spätestens wenige Wochen später ungefragt Angebote von völlig unbekannten und fragwürdig seriösen Journals, mit dem Angebot zur Veröffentlichung. Die Email-Adresse des Autors oder der Autoren bereits veröffentlichter Artikel werden automatisch ausgelesen und für ungefragte Werbung genutzt. Meist sind diese Angebote nicht kostenfrei und die vermeintlichen Journals reine Veröffentlichungsmaschinen mit keinerlei wissenschaftlichem Anspruch und einem klaren Fokus in Richtung Gewinnmaximierung. Von solchen Angeboten ist natürlich abzuraten, im Zweifel wird die vermeintliche Veröffentlichung in einem solchen Journal am Ende noch nicht einmal im Rahmen eines Promotionsprogrammes als Leistung anerkannt. Aber wie erkenne ich unseriöse Journals?
Eine gute Möglichkeit unseriöse Journals zu identifizieren bietet die “Beall’s List of predatory Journals and Publishers”. Mit dieser Liste hat der Bibliothekar der Univeristät von Colorado, Jeffrey Beall, eine Plattform zur Verfügung gestellt, in der vermeintlich unseriöse Journals identifiziert werden. Die Liste besteht seit 2008 und wird mittlerweile im Rahmen einer Peer-Projektes von verschiedenen Forschern immer wieder aktualisiert. Ein Blick in die die Beall’s List lohnt sich also, bevor Du die Entscheidung triffst in welchem Journal Du veröffentlichen willst. Die Beall’s List findet Du hier.

Wenn Du mehr zum Thema “Wie veröffentliche ich richtig?” wissen möchtest, kann ich Dir meinem Online-Kurs mit anschliessendem Coaching mit dem Thema “Dein wissenschaftlicher Artikel” empfehlen. Im Online-Kurs lernst Du, welche formalen Anforderungen dein wissenschaftlciher Artikel erfüllen muss und im anschliessenden Coaching machen wir deinen Artikel reif für die Veröffentlichung. Alle Infos zum Online Kurs “Dein wissenschaftlicher Artikel” findest Du hier!

Viel Erfolg beim Veröffentlichen!

Sascha

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